Camponotus japonicus

Unterfamilie: Formicinae
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#25 Camponotus japonicus

Beitrag von AtTheAnt » 5. Januar 2022, 18:08

Hallo allerseits,

3.500 Gramm wahre Freude, 56 cm pures Glück
so hieße es, wenn Rihanna (Arbeiterin Nummer 8 ) ein Kind wäre. Tja, Inhalt ist sonst nicht, gibt gleich Abendbrot.

Einzig ein Foto, auf dem ihr meine Fahrradrücklichtbeleuchtung im Einsatz seht, steuere ich noch bei.
So sieht es aktuell aus.
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#26 Camponotus japonicus

Beitrag von AtTheAnt » 14. Januar 2022, 13:14

Hallo allerseits,

9 Jungfrauen und ein Special Guest

es kam, wie es kommen musste. sie hat sich in eine Rapunzula entwickelt. Ihr wisst was ich meine: Frau mit speziellen Ameisenproblemen. Ich hatte, für etwas Variation im Temperaturangebot, dezentral eine Lampe in meinem Formikarium brennen lassen. 12 h am Tag brachte das bis zu 27°C. Doch jetzt ist ihr das Rattern der Zeitschaltuhr zu laut und meine Ameisen sitzen im Dunkeln.

Meine Camponotus japonicus lassen sich hoffentlich nicht beirren. Mittlerweile sind sie 9 plus Königin und dafür gibt es Smileys:
(*100 (*100 (*100 (*100 (*100 (*100 (*100 (*100 (*100 3)

Es gibt noch eine vorweihnachtliche Puppe, jede Menge konservierte Larven aus dem letzten Jahr und eine propere Larve, die gerade gemestet wird. Die Königin liegt immer noch regelmäßig auf der Seite.

Einmal warf ich einen kleinen Silberfisch, vermeintlich tödlich verletzt, ins Formikarium. Als er am nächsten Morgen verschwunden war, schwante es mir schon. Vorgestern sah ich den Kleinen glänzenden Burschen durchs Formikarium flitzen. Neben meinen Milben ist also noch Platz in meinem kleinen Biotop. Ich lasse absichtlich möglichst viel natürliche Deko liegen.

Ich bin mir nicht sicher, wie lange ich die Kolonie noch im Röhrchen halten muss und welche Nestgröße ich als nächstes anbiete. Im Diskussionsthread habe ich es angesprochen. Wenn ich mich zu etwas durchringen kann, informiere ich euch.
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#27 Camponotus japonicus

Beitrag von AtTheAnt » 15. Januar 2022, 15:15

20220115_151417.jpg

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#28 Camponotus japonicus

Beitrag von AtTheAnt » 18. Januar 2022, 18:00

Hallo allerseits,

Umzug

eigentlich hatte ich etwas mehr Reaktionen auf meinem letzten Post erwartet.
Temporäres Zuhause.
Temporäres Zuhause.
Der Frühling naht und meine hoffentlich die Winterruhe überlebenden Lasius niger brauchen mehr Platz. Da meine Camponotus japonicus mit ihrem Röhrchen ganz zufrieden zu sein scheinen, sollen sie vorerst auch darin verweilen.

Es sind seit heute 10 Arbeiterinnen. Das macht 2,5 pro Monat. Aktuell gibt es keine Puppen, daher ist vor Ende Februar / Anfang März nicht mit weiterem Zuwachs zu rechnen und dann auch nur mit der einen Larve, die gerade gemästet wird. Ich brauche ein anderes Hobby.
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#29 Camponotus japonicus

Beitrag von AtTheAnt » 27. Januar 2022, 16:04

Hallo allerseits,

Selbstgewählte Isolation

mittlerweile zweifele ich an Allem und glaube alles. Meine Kolonie ergeht sich im Stillstand. Der Eingang des Neströhrchens wurde vor fast einer Woche verschlossen. Es wird kein Futter mehr angenommen. Die eine Larve, die vor gemästet wurde, liegt mittlerweile eingetrocknet rum. Der typische Glanz, einer gut gefütterten Larve, ist verschwunden.

Es reicht! Jetzt langt ! Ich habe eine Rouladennadel genommen, sie über einen Teelicht erhitzt und sie alle zu einem Schaschlik aufgespießt. :twisted:

Natürlich nicht. Ich habe die besagte glühende Rouladennadel genommen, um die Königin zu erstehen!

Was für eine Erleichterung wäre das. Aber nein, ich habe besagte Rouladennadel genommen und ein Loch in das Neströhrchen geschmolzen und zwar hinten beim leeren Wasservorrat. Dann habe ich eine Spritze genommen und den Vorrat aufgefüllt.

Sagt was ihr wollt. Sie sind vielleicht gut mit Trockenheit im Nest klargekommen, aber etwas feuchter wird ihnen nicht Schaden.

Als nächstes kommt die Zwangsernährung.

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#30 Camponotus japonicus

Beitrag von AtTheAnt » 27. Januar 2022, 16:07

Hallo allerseits,

Selbstgewählte Isolation

mittlerweile zweifele ich an Allem und glaube alles. Meine Kolonie ergeht sich im Stillstand. Der Eingang des Neströhrchens wurde vor fast einer Woche verschlossen. Es wird kein Futter mehr angenommen. Die eine Larve, die vorher gemästet wurde, liegt mittlerweile eingetrocknet rum. Der typische Glanz, einer gut gefütterten Larve, ist verschwunden.

Es reicht! Jetzt langts! Ich habe eine Rouladennadel genommen, sie über einem Teelicht erhitzt und sie alle zu einem Schaschlik aufgespießt. :twisted:

Natürlich nicht. Ich habe die besagte glühende Rouladennadel genommen, um die Königin zu erstechen!

Was für eine Erleichterung wäre das. Aber nein, ich habe besagte Rouladennadel genommen und ein Loch in das Neströhrchen geschmolzen und zwar hinten beim leeren Wasservorrat. Dann habe ich eine Spritze genommen und den Vorrat aufgefüllt.

Sagt was ihr wollt. Sie sind vielleicht gut mit Trockenheit im Nest klargekommen, aber etwas feuchter wird ihnen nicht Schaden.

Als nächstes kommt die Zwangsernährung.

Verdammt. Es läuft Wasser in die Mistkammer Nistkammer.
Jacky hat geschrieben:
14. November 2009, 08:05
Gründerkolonie Tetramorium sp.

Durch nachträgliche Befüllung des Wassertanks vom RG ist erst nach einigen Stunden Wasser durch die Watte ausgetreten und hat die vordere Kammer überschwemmt. Dabei sind Königin sowie alle Arbeiterinnen ertrunken. :mad:

Gruß, Jacky

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#31 Camponotus japonicus

Beitrag von AtTheAnt » 11. Februar 2022, 07:10

Hallo allerseits,

Keinen Schritt vor und zwei zurück

meine Ameisen entwickeln sich prächtig . Wie gern ich das Schreiben würde. Unterm Strich lässt sich sagen, dass sie ihren Eingang wieder geöffnet haben und gelegentlich eine Arbeiterin rauskam. Ein gutes Zeichen, möchte man meinen. Aus logistischen Gründen hatte ich ihnen eine neue Arena gemacht.
Kurzzeitarena
Kurzzeitarena
Allerdings lag gleich am nächsten Tag eine Arbeiterin tot in der Arena. Und ich dachte, ich wüsste bereits, wie sich Rückschritt anfühlt.

Der Wassereinbruch im Neströhrchen ist unter Kontrolle. Nur eine ganz kleine Pfütze ist da noch... Sicherlich ist es nicht zu trocken. Das wollte ich doch.

Es sind also nur noch 9 Arbeiterinnen und Verstärkung ist nicht in Sicht. Die Larven scheinen zu überleben, mehr auch nicht. Gelegentlich hatte ich Mal ein gutes Gefühl, weil alle Arbeiterinnen und die Königin eine schön gefüllte Gaster hatten aber wirklich etwas entwickelt hat sich nicht.

Ich glaube, dass ihnen die Haltungsparameter nicht gefallen oder eine episch lange Diapause einlegen. Eier habe ich seit Monaten keine mehr gesehen.

Ich bin frisiert frustriert und verzweifelt.

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#32 Camponotus japonicus

Beitrag von AtTheAnt » 14. Februar 2022, 17:08

Hallo allerseits,

Winterruhe? Naaaaaain.

gelegentlich findet man sie: Hinweise zur Diapause von Arten, die man unter der Kategorie "Winterruhe: Nein" findet. Ich las iwo Mal den Rat, sich beim Händler nach der genauen Herkunft der Ameisen zu erkundigen und in der Tat klingt das überaus sinnvoll. Wo es in den "Wintermonaten" "kalt" ist, da machen Ameisen auch eine Winterruhe/Diapause. Ich habe also bei Myants Mal nach Camponotus japonicus geschaut und eine Ortsangabe gefunden.

https://www.laenderdaten.info/Asien/Chi ... 025%20Grad.

Südliches China. Mal angenommen, die deutschen Ameisenhändler bekommen ihre Ameisen von den gleichen Verkäufern, kann man festhalten: von Anfang Dezember bis Anfang März ist es dort eher um 15 °C und somit von der Temperatur perfekt für eine Diapause.

Diapausen sind wohl auch, besonders bei kleineren Kolonien, üblich.

Es war somit die dümmste Idee, zur beginnenden Winterruhe meiner Lasius niger, eine einzelne Camponotus japonicus-Königin zu kaufen und darauf zu hoffen, dass deren Entwicklung mich bis zum Auswintern meiner Lasius niger beschäftigt.

Achja und die Luftfeuchtigkeit ist dort deutlich höher.

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