User des Monats März 2025   ---   McLovin84  ---   Danke vom TEAM Ameisenforum  

Haltungsbericht Messor barbarus

Eure Ameisenhaltungsberichte & Ameisenbeobachtungen - Meinungen & Fragen [einheimische und exotische Ameisen]
Tara
Halter
Offline
Beiträge: 111
Registriert: 27. Februar 2023, 12:12
Hat sich bedankt: 5 Mal
Danksagung erhalten: 62 Mal

#1 Haltungsbericht Messor barbarus

Beitrag von Tara » 31. März 2025, 09:57

Hallo,
Ich habe beschlossen, nun doch einen Haltungsbericht anzufangen über meine Messor barbarus. Allerdings wird es weniger Fotos geben, zumindest anfangs, denn dazu ist hier alles noch zu chaotisch. Immerhin unser "Insektenzimmer" ist bereits halbwegs wohnlich, wenn auch noch durch die Haussanierung (alles in Eigenarbeit) noch zu wenig Möbel vorhanden sind und daher zu viel rumsteht. Auch wenn es OT ist: wir planen und bauen alles selbst, von Verputzen bis Schränke etc. Vorher muss(te) in jedem Raum Innenisolierung mit Klimaplatten und neue Elektrik gelegt werden. Ist echt viel Arbeit für zwei Frauen, die alles am Wochenende allein machen.

Wenn ich Fragen poste, könnt ihr gern hier in den Thread schreiben, ich mache keinen separaten Diskussionsthread auf, weil ich es immer mühsam finde, in den Themen und Beiträgen das Zusammengehörende zu finden.

Der erste Teil des Haltungsberichts ist Reset. Ich hatte mir aber privat ein paar Dinge aufgeschrieben, die ich hier mit Daten einfügen werde.

24.8.23: Ankunft
Gestern habe ich eine kleine Kolonie Messor barbarus von einem privaten Halter abgeholt. Es handelt sich um die Königin mit 13 oder 14 Arbeiterinnen. Die Königin ist wahrscheinlich letztes Jahr geschlüpft. Dass sie erst so wenig Arbeiterinnen hat zeigt neben anderen Parametern, dass sie nicht so gut gehalten wurde.

So habe ich das kleine Volk bekommen:
Im RG-Nest, aber der Wassertank ist komplett leer (wie lange schon weiß ich nicht).
Ein leeres RG lag daneben, als Kornkammer gedacht, aber nicht beachtet.
Ein weiteres RG diente als Wasserspender, das Wasser war fast aufgebraucht.
Bodengrund: scheint ein braunes Sand-Lehm-Gemisch zu sein, mehrere Centimeter hoch, es war vielleicht mal fest, ist jetzt an vielen Stellen aufgebrochen und „sandig“, es müffelt stark.
Das Ganze in einer Plastikbox mit Deckel, in dem ein kleines, mit Gaze verschlossenes Luftloch ist.
Ein paar große (nicht zerdrückte) Körner lagen im Sand verstreut.

Nach der Autofahrt durften/mussten sie eine weitere Nacht unter den genannten Bedingungen verbringen.

Der nächste Tag:
Das habe ich verändert:
Ich habe einen Glaskasten genommen und eine sehr dünne Schicht weißes Sand-Lehm-Gemisch gerade bodendeckend verteilt, dieses dann angefeuchtet, damit es sich härtet. Ein paar weiße Körner Aquarienkies (ca 1-3mm Durchmesser) hatte ich auch darauf gestreut.
Nach dem Trocknen kam auf einer Seite weiterer weißer Aquarienkies darauf, etwas feinerer (ca 1mm Durchmesser) und grobeer (ca 2-3mm Durchmesser).

Ich bereitete drei Reagenzgläser vor: eines als neues Nest mit Wassertank, eines als Tränke, komplett mit Wasser gefüllt und mit Watte gesichert, eines trocken und mit einigen zerdrückten Körnern darin. Die „Kornkammer“ und das neue Nest-RG bekamen auch eine Haube aus Klopapierrolle, um sie abzudunkeln. Sie liegen direkt nebeneinander. Neben die „Kornkammer“ legte ich dann das bisherige RG-Nest mit den Ameisen darin. Durch Erschütterungen hatten sie sich eh alle dorthin verzogen. Auf die andere Seite des bisherigen Nests legte ich das Tränke-RG. Alle Öffnungen befinden sich wenige cm vom nächstgelegenen RG entfernt oder stoßen aneinander.
Als Ausbruchschutz dient Paraffinöl.

Übrig gebliebene, schon zerstoßene Körner legte ich in einen Kronkorken auf die andere Seite der Arena. Das ist wahrscheinlich zu weit entfernt, aber sie haben ja die Körner in der „Kornkammer“ sehr nah zur Verfügung.

Der Umzug:
Nachdem alles andere fertig hergerichtet war, mahm ich das RG-Nest aus der alten Box und legte sie an den vorgesehenen Platz in der neuen Arena. Die Königin lag mehrere Minuten auf der Seite. Es war wohl sehr starker Stress für sie gewesen. Zwei oder drei Arbeiterinnen liefen fast sofort aus dem Nest und erkundeten die neue Umgebung. Dabei fand eine von ihnen nach einer Weile das Wasser-RG (es lag ja nur direkt neben dem Nest-Eingang, aber nun ja…) und trank etwas. Entweder sie oder eine andere Arbeiterin gingen dann später erneut trinken.
Eine andere Arbeiterin fand einige Zeit später die „Kornkammer“ und begann, Kornteile ins bisherige Nest zu den anderen Arbeiterinnen zu bringen. Ich hatte den Eindruck, als ob sich (und die anderen) dachten „endlich mal was handliches, nicht nur so riesige Körner, die viel zu groß sind“.
Es dauerte noch eine ganze Weile, bis dann eine Arbeiterin auch endlich das RG, das ich als neues Nest vorbereitet hatte, fand und sich von innen anschaute. Ansonsten wurde es nicht beachtet. Meine Hoffnung ist, dass sie über Nacht umziehen. Mal abwarten…

Brut ist kaum zu sehen, vermutlich waren die Bedingungen dafür nicht gut. Ich hoffe, dass die heute Abend geplante Gabe eines kleinen Insekts und die zerdrückten Körner der Königin helfen. Auch was die Feuchtigkeit betrifft hat sie jetzt mehr Möglichkeiten.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Tara für den Beitrag:
Erne



Tara
Halter
Offline
Beiträge: 111
Registriert: 27. Februar 2023, 12:12
Hat sich bedankt: 5 Mal
Danksagung erhalten: 62 Mal

#2 Haltungsbericht Messor barbarus

Beitrag von Tara » 31. März 2025, 09:59

25.8.23: zweiter Tag
Morgens wird noch immer an den gestern Abend gegebenen halbierten Fliegenmaden gefuttert. Gestern Abend gab ich drei Hälften, die auch sehr schnell gefunden wurden. Die erste Hälfe wurde unverzüglich ins Nest-RG gebracht, wo die Königin sofort zu fressen begann.
Heute Morgen war die Königin mit einer Hälfte beschäftigt, an einer zweite Hälfte, die etwas weiter im Eingangsbereich des RG lag, war eine Arbeiterin beschäftigt und die dritte Hälfte lag außerhalb des RG, wo ich sie gestern hingelegt hatte. Die dritte Hälfte war vielleicht einfach zu viel gewesen.

Außerdem wurde der Eingangsbereich des RG, in dem noch Sand vom vorigen Behältis war, mit weißen Steinchen als neuem „Bodenbelag“ versehen.

12.9.23: Veränderungen
Vor vielleicht zwei Wochen hatte ich das als neues Nest angebotene RG sowohl mit Alufolie umwickelt, um es vollständig zu verdunkeln, als auch eine halbe Pappröhre darübergestellt. Die andere Hälfte der Pappröhre (eine Toilettenpapierrolle) kam über die „Kornkammer“.

Ein paar Tage wurde das neue RG weiter ignoriert, aber an einem Abend kamen wir gerade dazu, als der Umzug wohl gerade abgeschlossen war. Drei Arbeiterinnen befanden sich noch im alten Nest-RG und schienen gerade zu prüfen, dass nichts vergessen worden war. Am nächsten Abend, da das alte RG jetzt leer war und ignoriert wurde, nahm ich es heraus.

Jetzt sehen wir zwar kaum noch etwas von den Ameisen, da sie sich hauptsächlich im Nest aufhalten und dieses kaum einsehbar ist durch die Alufolie, aber sie sollen sich ja wohlfühlen.



Tara
Halter
Offline
Beiträge: 111
Registriert: 27. Februar 2023, 12:12
Hat sich bedankt: 5 Mal
Danksagung erhalten: 62 Mal

#3 Haltungsbericht Messor barbarus

Beitrag von Tara » 31. März 2025, 10:16

2024

Tatsächlich hatte ich sehr wenig Zeit und viel Stress. Dies ist alles, was ich in dem Jahr notiert hatte, ich weiß das genaue Datum allerdings nicht mehr:

Die Messor barbarus haben die Winterruhe gut überstanden. Das Volk vergrößert sich langsam. Vermutlich mussten sie das erste Jahr auf Vogelsand leben, so habe ich sie bekommen. Dieser ist aber meist mit Insektiziden behandelt und hätte sie langsam vergiftet. Seit sie bei mir auf Aquarienkies leben, scheint es ihnen besser zu gehen. Sie sind jetzt vermutlich im dritten Jahr und haben rund 20-30 Arbeiterinnen. Seit ein paar Tagen habe ich ihnen eine Heizmatte gegeben (natürlich mit Ausweichmöglichkeit). Mal sehen, ob sie sich dadurch etwas schneller vermehren.

Bemerkung heute (31.3.25): Ich weiß nicht mehr, wie lange ich das mit der Heizmatte ausprobiert habe. Ich musste die kleine Arena renovierungsbedingt mehrfach umplatzieren. Ich habe verschiedene Körner sowie zarte Haferflocken angeboten (war immer was da) und bis zur Winterruhe mindestens einmal pro Woche ein Insekt.



Tara
Halter
Offline
Beiträge: 111
Registriert: 27. Februar 2023, 12:12
Hat sich bedankt: 5 Mal
Danksagung erhalten: 62 Mal

#4 Haltungsbericht Messor barbarus

Beitrag von Tara » 31. März 2025, 11:14

2025

Jetzt sind wir im "Heute" angekommen, 31.3.25:

Die Messor barbarus sind gut durch die Winterruhe gekommen. Sie waren recht früh (ca Anfang November 2024) selbstständig in den Ruhezyklus gegangen. Ich habe sie ca Mitte Februar von rund 15 Grad wieder in warme ca 22 Grad geholt. Sie zählen nach der Winterruhe etwa 30-50 Arbeiterinnen. Ich bin schlecht im Zählen bei dem Gewusel im RG und der Panik bei Lichteinfall, es könnten also auch ein paar mehr sein.

Da ihr Wassertank leer ist und sie die Watte als Baumaterial benutzt haben (NEBEN dem RG), habe ich ein weiteres RG mit Wassertank und Abdeckung dazugelegt (ein anderes ohne Abdeckung ist als Tränke gedacht). Es wird zum Trinken benutzt, aber nicht als neues Heim. Na ja, sollen sie machen, wie sie meinen.

Ich gebe zweimal pro Woche aufgeschnittene Mehlwürmer, Fliegenmaden oder kleine Madagaskar Fauchschaben, die jedes Mal gern genommen werden. Vor allem die erste Proteinfütterung nach der Winterruhe war hektisch. Ich hatte die "Messoren", wie sie bei uns heißen, an einem Spätnachmittag aus der Winterruhe geholt und erst am nächsten Tag dann Mehlwürmer gegeben. Sie stürzten sich mit einem Heißhunger darauf, als hätte ich sie wochenlang hungern lassen. In der Winterruhe hatten sie ja ihre Körner, haben aber natürlich keine Proteine bekommen.

Ab der zweiten "fleischigen" Fütterung waren sie nicht mehr so hektisch. Es dauert aber in der Regel nicht lange, bis eine Gabe gefunden wird, sowohl bei Insekten als auch bei frischen Körnern. Da ihre Kornkammer, ein Bereich neben ihrem Reagenzglas und unter der Toilettenpapierrolle, nicht gerade karg ist, gibt es auch hiervon nicht unbegrenzt viel. Nach wie vor zerdrücke ich alle Körner im Mörser. Frische Hanfsamen sind halbiert gern genommen worden, ich habe nur die Hülle zurückbekommen. Apfelkerne, ebenfalls halbiert, waren nicht so der Hit. Beides gibt es sporadisch (bzw den Apfel kann ich mir sparen), kleine Körner wie Chia, Mohn, Sesam und so weiter gibts immer und wird auch genommen.

Gestern gabs was seltenes: ich hatte im Winter meine Samen vom Gemüseanbau aussortiert und die alten, die wir nicht mehr anbauen werden bzw die zu alt zum keimen sind, zusammengeschüttet. Die habe ich etwas gemörsert und angeboten, daneben einen etwa gleich großen Haufen gewohnte Körner. Die gewohnten Körner wurden zuerst mitgenommen, aber auch die "Restemischung" ist über Nacht komplett verschwunden. Da war irgendwas dabei, was beim Mörsern etwas würzig geduftet hat, ich weiß nicht mehr, was es war. Vermutlich fanden sie das zunächst suspekt und haben es in der Nacht erstmal genauer untersucht.

Mindestens eine Arbeiterin ist mittlerweile eigentlich immer in der Arena unterwegs, meist mehrere. Eine rotköpfige Arbeiterin hatten wir gesehen, die ist allerdings leider verstorben. Vielleicht war es zu früh. Sie war etwa halb so groß wie die Königin. Zwei weitere Arbeiterinnen in der Größe, aber ohne den roten Kopf, habe ich vorgestern gesehen. Die anderen Arbeiterinnen sind kleiner.


Projekt Betonnest und Laufwege:
Wie bereits geschrieben plane ich ein Betonnest für die Messoren zu gießen. Inzwischen weiß ich auch, wo es später stehen wird, der Schrank dafür ist schon gebaut. Da wir alles neu bauen und selbst planen, also nicht an fertig zu kaufende Schränke oder Tische gebunden sind, betrifft bei uns die Planungsphase immer den gesamten Raum, auch wenn die Umsetzung dann noch etwas dauert (weil irgendwas sich verzögert oder ein anderer Teil unserer "Baustelle" dazwischen kommt, damit es dann dort weitergehen kann...). Planungsphase heißt nicht nur, wo stellen wir die Schränke hin und wie groß sollen die sein, sondern auch, wo brauchen/wollen wir wie viele Steckdosen etc. Im Fall unseres "Insektenzimmers" heißt das, wir haben ca 50qm, zwei Dachschrägen und in jeder Raumecke befinden sich Steckdosen (die wir extra so geplant und verlegt haben). In einer Ecke wird das Messorennest stehen. Da ist dann aber nur noch Platz für eine kleine Arena. Das reicht zwar für den Anfang, aber sicher nicht für die nächsten 10 Jahre oder so. Deshalb will ich in der zweiten Zimmerecke, etwa 5 Meter entfernt, eine weitere Arena installieren, die dann bei Bedarf geöffnet wird. Ich muss dabei relativ gerade an der Wand entlang die Verbindung legen (da gibts einen Sims, der sich anbietet), muss dann aber etwa 30-40cm nach unten gelangen. Wie ich das bewerkstellige weiß ich noch nicht, da ich keine Silikonschläuche, sondern ein Röhrensystem verwenden möchte. Nicht dass sie irgendwann ein Loch reinbeißen, das könnte ich gar nicht brauchen!

Habt ihr Vorschläge für mich bezüglich des Höhenunterschieds? Zu steil darf es ja nicht werden.
Habt ihr vielleicht auch einen Tipp, wo ich geeignete Röhren, Verbinder etc herbekomme, die günstiger sind als im Antstore? Gibts was passendes in einem Baumarkt? Im Globus habe ich nichts gefunden, da bin ich "Dauergast"...
Ich bedanke mich schonmal für alle Ratschläge.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Tara für den Beitrag (Insgesamt 2):
MeinerseinereinerHarry4ANT



pavcc
Halter
Offline
Beiträge: 120
Registriert: 24. Mai 2023, 10:56
Hat sich bedankt: 5 Mal
Danksagung erhalten: 29 Mal

#5 Haltungsbericht Messor barbarus

Beitrag von pavcc » 31. März 2025, 15:28

alsi die "Konnektoren" kann man easy selber drucken, wenn man einen 3D-Drucker hat. Ansonsten natürlich Aquariumgeschäfte, online ("Schlauchverbinder T")...



Tara
Halter
Offline
Beiträge: 111
Registriert: 27. Februar 2023, 12:12
Hat sich bedankt: 5 Mal
Danksagung erhalten: 62 Mal

#6 Haltungsbericht Messor barbarus

Beitrag von Tara » 31. März 2025, 15:58

Danke, aber 3D-Drucker habe ich nicht



Benutzeravatar
Harry4ANT

User des Monats März 2017 User des Monats Janur 2019
Moderator
Offline
Beiträge: 3214
Registriert: 8. Dezember 2016, 21:48
Auszeichnung: 2
Hat sich bedankt: 1215 Mal
Danksagung erhalten: 2271 Mal

#7 Haltungsbericht Messor barbarus

Beitrag von Harry4ANT » 31. März 2025, 17:28

Eine günstige & einfach zu bewerkstelligende Möglichkeit mit dem Vorteil einer enormen Laufwegeverlängerung wäre eine Schlauchspirale - hatte da noch nie Probleme bzgl. Löchern oder Ausbruch:


138890321_1363248597205506_2833743523500795065_n.jpg

Ansonsten gibt es Rohre und Zubehör in Ebay, Amazon usw.

https://de.aliexpress.com/item/1005006903833934.html


https://www.amazon.de/transparente-rech ... OI26P&th=1

https://www.ebay.de/itm/284738467420?sr ... P6FpjI9gVF


Wenn die Verbidung doch etwas steiler werden sollte könntest du ein Hanfseil oder ähnliches durchschleifen als Kletterhilfe.


Der Aquarienkies wird dir noch viel Spaß bereiten später mit den Messoren :lol:


A.octospinosus_ 4) _C.cosmicus_ 4) _T.nylanderi_ 4) _C.nicobarensis_ 4) _P.megacephala_ 4) _A.gracilipes_ 4) _M. barbarus_ 4) _C.japonicus_ 4) _C.fellah

Tara
Halter
Offline
Beiträge: 111
Registriert: 27. Februar 2023, 12:12
Hat sich bedankt: 5 Mal
Danksagung erhalten: 62 Mal

#8 Haltungsbericht Messor barbarus

Beitrag von Tara » 31. März 2025, 20:05

Wenn ich eine Schlauchspirale mache habe ich mit der Steigung kein Problem mehr. Allerdings will ich halt nicht riskieren, dass sie den Schlauch irgendwann aufbeißen. Habe ich bezüglich in ein paar Berichten von gelesen, dass Messor barbarus das gern machen sollen. Und wenn meine das tun, finden sie ein Paradies zum Buddeln: mehrere teils große Zimmerpflanzen. Da kann ich sie wirklich nicht drin brauchen 🤦
Deshalb dachte ich an das Rohrsystem.

Der Aquarienkies ist nur eine sehr dünne Schicht. Vielleicht einen oder zwei Millimeter hoch. Da mache ich mir wegen graben keine Gedanken, selbst wenn sie alles abbauen (an einer Stelle haben sie sich durchaus ein bisschen was geholt) kriegen sie das RG vielleicht halb voll. Mehr ist das nicht.



Neues Thema Antworten

Zurück zu „Ameisenhaltung & Ameisenhaltungsberichte“